Ich wünschte..

Ich wünschte, es würde keine Entfernungen geben. Es wäre so großartig dem ‚zeitlosen Sprung‘ mächtig zu sein und somit von einem Moment auf den anderen an einem anderen Ort zu verbringen. Zum Einen, weil man dann keine Zeit mit langen Fahrten verbringen würde und ohne Zeitverschwendung irgendwo anders zugegen wäre. Ich würde nach Österreich fahren, weil ich eine so starke Sehnsucht in mir habe. Die Berge und mein geliebter See, der mich 16 Jahre meines Lebens begleitete. Ich habe an diesem Ort die schönsten Zeiten in meinem Leben verbracht und nun ist es für mich nicht  mehr so einfach und selbstverständlich möglich dort hin zu gelangen. Es ist wirklich traurig und ich vermisse meine ‚zweite Heimat‘ so unglaublich dolle, dass ich manchmal schon mit dem Gedanken spielte, nach dem Abitur wirklich erstmal nach Österreich zu gehen, dort irgendwas zu arbeiten und dennoch die Gegend und das Leben dort zu genießen. Für Andere mag diese zweite Heimat im Süden, wie z.B. Spanien oder so liegen, von daher bin ich noch sehr bescheiden, wenn ich sage: Bitte, bitte! Ich will einfach nur nach Österreich, an meinen See, den ich so sehr liebe und vermisse.

Außerdem wünschte ich mir eine Bahncard 100, da die Reisen immer wichtiger werden. Weil ich Entfernung zunehmend hasse, obwohl ich dachte, dass macht mir Nichts aus, ich komme damit klar, dass wichtige Menschen so weit von mir weg wohnen. Kennt ihr dieses Gefühl unbedingt wegfahren zu wollen? Ich sage ja, der ‚zeitlose Sprung‘ wäre das Optimale.

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Ich lese gerade „Die Frau des Zeitreisenden“ von Audrey Niffenegger. Nicht nur, dass ich überhaupt mal wieder lese ist ein Wunder und freut mich, sondern auch die Thematik des Zeitreisens. Eigentlich sollte ich fürs Abitur lernen, am Dienstag die zweite Prüfung, Pädagogik/Psychologie – mein bestes Fach. Aber ich habe so viel im Kopf. Im Grunde wird es wirklich knapp, aber ich kriege das hin.

Ich hoffe es geht euch gut. Ich vermisse euch.
Lisa

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Über wortgeschichten

Lisa, 19, with love to books, music and life.
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Eine Antwort zu Ich wünschte..

  1. Herbstrose schreibt:

    Was du bezüglich der zweiten Heimat beschreibst, kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich lebe in Zürich und habe hier auch den größten Teil meines Lebens verbracht, mein Herz allerdings ist in Köln zu Hause. Ich liebe diese Stadt, ich finde alles an ihr so wunderbar inspirierend und ich freue mich über jeden Tag, den ich dort verbringen kann. Nach der Schule würde ich unglaublich gerne dort hinziehen, aber ich glaube, dann würde ich wiederum die Schweiz vermissen. Tja, was soll man machen. Ich nehme es eben so, wie es kommt 😉

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