3069 Tage – Natascha Kampusch

Hier übernehme ich eine Buchrezension von meinem alten Blog, weil ich sie hier haben möchte, da es in Zukunft noch viele Rezensionen geben wird. Viel Spaß beim Lesen, sofern ihr sie nicht schon kennt.

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Über das Buch:
288 Seiten; List-Verlag; Natascha Kampusch; August 2010

Dauer des Lesens:
23.12.2010 – 23.12.2010

Meine Meinung:
Ich lese selten Biografien, einfach aus dem Grund, dass ich oftmals damit Nichts anfangen kann. Der Fall der Natascha Kampusch war mir natürlich bekannt, immerhin ist sie so viel älter als ich auch nicht. Und doch habe ich während ich das Buch las, gemerkt, wie wenig man doch über den ‚Fall‘ weiß und wie schlimm die ganze Sache eigentlich war und ist. Natascha Kampusch beschreibt die Zeit vor, während und nach der Entführung mit so einer Ehrlichkeit und voller Gefühl, dass ich beim Lesen manchmal vergaß, dass es sich um eine wahre Geschichte handelt. Im Grunde denkt man, dass wieder ein bekannter Thrillerautor ein neues Gruselwerk geschrieben hat. Und dann wird es dir klar, dass du da in der Hand hälst. Man merkt, wie sehr diese Sache sie belastet, die sie nie loslassen wird. Sie beschreibt Alles, was ihr passiert ist. Mir war vorher nie bewusst, wie schlimm die Gefangenschaft gewesen sein muss. Auch bschreibt sie die Misshandlungen und alltäglichen Dinge, die sie durch Wolfgang Priklopil erleiden musste. Selten war ich so berührt von einer Biografie, es ist auch wirklich sehr schlimm. Ich bewundere diese junge Frau dafür mit welcher Kraft sie aus der Entführung gegangen ist.

Ich kann Jedem nur empfehlen, der sich dafür interessiert, dieses Buch zu lesen. So können vor Allem auch falsche Fakten, die in aller Munde kursieren, erläutert und richtig verstanden werden. Ein gelungenes Buch!

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Über wortgeschichten

Lisa, 19, with love to books, music and life.
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Eine Antwort zu 3069 Tage – Natascha Kampusch

  1. Thiriet Daniel schreibt:

    Um ganz ehrlich zu sein: für mich ist die Geschichte von Natascha Kampusch dermassen schräg und unglaublich, dass ich es mir einfach nicht vorstellen kann, dass ein Mensch so was erträgt. Ich habe wenig Zweifel, dass Natascha Kampusch nicht die Wahrheit schreibt, obwohl ich in den Schilderungen der 10jährigen Natascha manchmal etwas viel „Erwachsenes“ finde. Aber rein die Vorstellung, dass dies eine „wahre Geschichte“ ist, ist schon heftig. Hoffentlich wird das Teil verfilmt.

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